Der Maulwurf

Für den Bundesnachrichtendienst (BND) ist es Erfolg und Super-GAU zugleich: In den Reihen des deutschen Auslandsnachrichtendienstes soll ein mutmaßlicher Verräter enttarnt worden sein. Kurz vor Weihnachten wurde der BND-Mitarbeiter Carsten L. festgenommen, er sitzt nun in Untersuchungshaft. Der Vorwurf wiegt schwer: Landesverrat. L. soll Informationen an einen russischen Geheimdienst verraten haben – darunter BND-Unterlagen, die als Staatsgeheimnisse gelten.

Auf die Spur des mutmaßlichen Maulwurfs kam der BND nach Recherchen von WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ zunächst vor einigen Monaten, durch den Hinweis eines ausländischen Partnerdienstes: Russlands Spionen seien BND-Geheimnisse zugänglich gemacht worden. Es müsse ein Leck im Dienst geben.

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